Freitags

24. Juli 2020
Blühender Agapanthus

Freitagnachmittag kurz nach dem Nachhausekommen. Der Kaffee ist gemacht, der Laptop ist bereit. Ich bin zum Umfallen müde. Nicht, weil die Woche so anstrengend gewesen wäre. Sondern weil ich in der vergangenen Nacht – wieder einmal – extrem schlecht geschlafen habe.  Was soll’s, das Wochenende ist da, und es ist die Zeit für eine kurze Reflexion.

Wenn ich sie zusammenfassen sollte, würde ich sagen, es war eine überwiegend gute Woche. Ich habe dank meiner Überstunden recht wenig gearbeitet, bin aber auf eine seltsame Weise mit mir unzufrieden gewesen und bin es eigentlich immer noch. Eine ungeduldige, zornige Frau – so würde ich mich selbst beschreiben. Dabei waren viele schöne Dinge dabei: Ich habe wieder vorsichtig mit dem Laufen begonnen, einen neuen Bettüberwurf gekauft, war nach Feierarbend im Waldfreibad Herpine schwimmen und habe eigentlich keinerlei Sorgen.

Still im Inneren spüre ich aber diese Anspannung, die damit zu tun hat, dass mein Freund am 5. August nach fünf Monaten der Abstinenz aus Irland kommen möchte. Meine Furcht, dass es wegen Corona nicht klappen könnte, ist anscheinend so groß, dass sie sich in Ungeduld und Wut ein Ventil sucht. Daher mein Appell an meine innere Anspannung: Halte noch ein bisschen durch, wir haben es bald geschafft! Hoffentlich.

Ansonsten habe ich Pläne für das Wochenende, die wie folgt aussehen:

  • Fenster putzen
  • Sichtschutzfolie anbringen
  • Auto von innen säubern
  • bügeln (? -nur, wenn es die Zeit erlaubt, echt jetzt …)
  • ein T-Shirt enger machen
  • ein Geschenk vorbereiten
  • stricken
  • eine Wanderung
  • die Blumen auf eine Woche Abwesenheit vorbereiten

Haha, flippig hört sich anders an :-)) Aber eigentlich ist es ganz schön, wenn das Leben so normal daherkommt. Ich freue mich jedenfalls und werde jetzt erstmal meinen fehlenden Schalf nachholen. Bis später.

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