50+ Life My Home

My entire life in a bookshelf

14. Januar 2016
Bookshelves Lundia Eames Rockingchair and IKEA carpet forming a library (Bibiliothek aus Lundia Bücherregalen)

Die ersten Tage nach einem Umzug – ungewohnt, chaotisch, aber auch hoffnungsvoll und euphorisch. Mich persönlich bringen diese Tage völlig aus dem Konzept. Ich reagiere fast panisch, wenn sich die Dinge in meiner Umgebung nicht an einem festen Platz befinden. Deswegen habe ich in der neuen Wohnung zumindest in der Bibliothek richtig Gas gegeben und innerhalb von zwei Tagen Bücher, DVDs und andere Medien wieder umgehend an Ort und Stelle gebracht. “Ein ganzes Leben in einem Bücherregal” – dieser Gedanke beschlich mich beim Einräumen. Neben Kinderbüchern, Frauenliteratur der 80er (den “Tod des Märchenprinzen” habe ich allerdings schon vor 20 Jahren ins Antiquariat getragen), beruflichen Fachbüchern, den vielen, vielen Lieblingsromanen, Strick- und Kochbüchern, Fotoalben und Briefen sind da noch die unzähligen Lieblingsfilme, die ich immer wieder gucke (einschließlich “Love actually” mit u.a. Alan Rickmann, der leider heute verstorben ist). Das alles passt in gerade mal 2o Umzugskartons.
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First days after a move – strange, chaotic, at the same time full of hope and euphoria. I don’t really like those kind of days. Things around me should always be in a stable order, otherwise I am close to freaking out. After two evenings of hard work at least the books, DVDs and other media are in a good condition again. Books of my childhood, literature of the 80s about women’s liberation, specialist books, lots of my favourite novels, knitting and cooking books, photo albums as well as letters and my favourite films, that I watch again and again (including “Love actually” starring Alan Rickmann, who sadly passed away today) were incorporated into the library again. “My entire life in a bookshelf” – a sentimental reflection caught me during tidying up. Isn’t it funny, that the essential of a 50years’ living doesn’t need much more than 20 moving boxes?

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2 Comments

  • Reply Sabine 14. Januar 2016 at 20:09

    Das Gefühl kenne ich nur zu gut, hab ich doch auch erst vor kurzem mein Bücherregal umgezogen. Es ist nur eines, weil ich im Laufe der Jahre weggegeben habe, was ich nicht mehr Lesen will. Den “Märchenprinzen” hab ich allerdings erst vor wenigen Wochen verabschiedet. Aber mit den Büchern kamen Erinnerungen an bestimmte Lebensabschnitte an Menschen, die mich begleitet haben hoch. Es ist fast so was wie ein ergänzendes Tagebuch, so ein Bücherregal.
    Alles Gute in der neuen Wohnung! Es sieht aus, wie ein guter Platz zum Verweilen.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Reply ahedfeld 17. Januar 2016 at 18:17

      Liebe Sabine, so ähnlich geht es mir auch. Ich hebe nur die Bücher auf, die mir etwas bedeuten. Diese wieder in die Hand zu nehmen, fühlt sich tatsächlich an wie eine Reise in die Vergangenheit. Mit vielen schönen, aber auch schmerzlichen Erinnerungen. Es ist aber auch der Grund, warum ich niemals auf gedruckte Bücher verzichten kann. Welche Beziehung sollte ich zu einem E-Book aufbauen? Zum Hinspüren gehört ein haptisches Erlebnis für mich untrennbar dazu. Einen neuen Platz zum Schmökern habe ich nun geschaffen, auf dass noch mehr Erinnerungen dazukommen. Danke für Deine guten Wünsche. LG Anke

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